Tannenbäume aus Wollresten

An diesem Abend gab es mal ein ganz anderes Thema im Kreativraum Farbenreich: Eine Gruppe von befreundeten Frauen haben aus Haselnussästen, Wollresten und Streumotiven aus Holz Weihnachtsbäume gebastelt. Der erste Schritt bestand darin, ein Grundgerüst aus Haselnussästen zusammenzuknoten. Das war gar nicht so leicht, aber konnte mit gegenseitiger Hilfe gut bewältigt werden. Dann wurde die Wolle aufgewickelt und an verschiedenen Punkten mit Klebepistole fixiert. Wenn man Perlen im Bäumchen haben wollte, musste dies in diesem Schritt schon beachtet werden. Die Perlen wurden dann schon zu diesem Zeitpunkt auf den Wollefaden aufgefädelt und mitgewickelt. Es war wichtig, den Wollfaden vor allem am Anfang und am Ende mit Klebepistole zu befestigen, damit sich nichts mehr lösen kann. Zum Abschluss konnten dann noch Streuartikel aus Holz mit der Klebepistole auf der Wolle befestigt werden. Das Basteln der Bäumchen war durch die verschiedenen Materialien eine sehr haptische Erfahrung: Das harte Holz, die weichen Fasern der Wolle und die filigranen Formen der Streuartikel fühlten sich jeweils ganz unterschiedlich an und mussten auch unterschiedlich behandelt werden. Das Wickeln der Wolle ist eine sich wiederholende, ruhige Bewegung, fast schon meditativ. Durch diese Tätigkeit sinkt der Stresslevel und es stellt sich eine ruhige, fokussierte Zentriertheit ein. Das konnte man an den Teilnehmerinnen deutlich beobachten. War es Zuerst beim Zusammenbinden des Grundgerüsts aus Holz noch aufgeregt und laut, so stellte sich beim Wickeln der Wolle eine ruhige, geschäftige Stimmung ein. Über den Abend sind die Teilnehmerinnen auch immer experimentierfreudiger geworden. Wenn zu Beginn noch ein gewisser Respekt vorherrschte, ob das Bastelprojekt auch nicht zu schwierig sein könnte, sind alle Teilnehmerinnen irgendwann auf die Suche nach der ganz individuellen Umsetzung gegangen. So sind am Ende dann auch ganz unterschiedliche Bäumchen entstanden! Der Umgang mit den weihnachtlichen Symbolen war eine tolle Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit! Und dies wurde mit Lebkuchen, Keksen, einem leckeren Dip mit Brot und Glühwein noch unterstrichen.

 

Basteln in der Gruppe bringt ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Denn es bastelt nicht jeder nur vor sich hin. Nein, so funktioniert das nicht. Sondern jeder bringt Ideen ein, versucht die Umsetzung, kann sich am Wissen und der Hilfe der anderen bedienen. Und so entsteht etwas Schönes, das größer ist als das, was jeder alleine schafft. Es macht Spaß, sich auszutauschen, Neues auszuprobieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Am Ende hat jeder etwas erreicht und ein Ergebnis. In diesem Fall konnten über den Abend zum Teil sogar mehrere Bäumchen gebastelt werden. Und nicht zu vergessen, die warmherzigen Gespräche, die beim gemeinsamen Gestalten entstehen. Es werden Erfahrungen und Tipps geteilt. Man kommt auf neue Ideen und spürt neue Motivation, nicht nur für das kreative Gestalten. Aus einem solchen Abend fließt Wärme und Freude zurück in den Alltag. So war es nicht verwunderlich, dass am Ende des Abends Pläne für einen Bastelabend im Frühjahr entstanden sind!

 

Und sind sie nicht auch richtig schön geworden, unsere Weihnachtsbäumchen?

 

Wenn du mit deinen Freundinnen ein solches Gemeinschaftsgefühl auch erleben möchtest, dann schreibe mir gerne und wir planen euren ganz individuellen Bastelabend.

 

Für heute nun wollweiche, weihnachtliche Grüße

Silke